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Stromausfall legt Stockhornbahn lahm – Gäste müssen mit Notantrieb evakuiert werden


Erlenbach im Simmental BE – Für zahlreiche Ausflügler endete der Besuch auf dem Stockhorn unerwartet mit einer Zwangspause. Ein Stromausfall setzte die Stockhornbahn ausser Betrieb. Die anwesenden Gäste mussten mithilfe des Notantriebs sicher ins Tal zurückgebracht werden.


Der Zwischenfall ereignete sich am Mittwochnachmittag. Nach Angaben der Betreiber führte ein unerwarteter Unterbruch an der 16-kV-Stromzuleitung zur Mittelstation dazu, dass der reguläre Fahrbetrieb der beliebten Luftseilbahn eingestellt werden musste.

Dank der vorhandenen Sicherheitssysteme bestand für die Fahrgäste zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Die wenigen Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt in den Gondeln oder auf dem Berg befanden, wurden kontrolliert und ruhig mit dem Notantrieb evakuiert. Verletzt wurde niemand.


Während Fachspezialisten die Ursache des Defekts lokalisierten und mit den Reparaturarbeiten begannen, blieb die Bahn vorübergehend ausser Betrieb. Die Betreiber gingen zunächst davon aus, dass der Betrieb frühestens am Freitag, möglicherweise aber erst im Verlauf des Samstags wieder aufgenommen werden könne.


Für viele Gäste bedeutete der Unterbruch zwar eine Enttäuschung, gleichzeitig zeigte der Vorfall aber auch, wie wichtig moderne Sicherheitskonzepte bei Seilbahnen sind. Selbst bei einem vollständigen Stromausfall können die Anlagen kontrolliert betrieben und Passagiere sicher evakuiert werden.


Inzwischen gibt es jedoch Entwarnung: Nach der erfolgreichen Behebung des Defekts konnte die Stockhornbahn ihren Betrieb wieder aufnehmen und fährt wieder planmässig.

Der Vorfall verdeutlicht, wie abhängig moderne Infrastrukturen von einer zuverlässigen Stromversorgung sind. Gleichzeitig zeigt er aber auch, dass die Sicherheitsstandards bei Schweizer Seilbahnen auf hohem Niveau sind. Was für die Gäste zunächst ein Schreckmoment war, endete dank professioneller Abläufe und funktionierender Notfallsysteme glimpflich.



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