Ob in Italien, Frankreich oder der Schweiz: Wer Autos anzündet, Schaufenster einschlägt oder Menschen angreift, vertritt kein politisches Argument. Er übt Gewalt aus – und schadet damit auch dem friedlichen Protest. Demonstrationen gehören zu einer lebendigen Demokratie. Menschen dürfen auf die Strasse gehen, Missstände benennen und Entscheidungen der Politik lautstark kritisieren. Protest muss dabei weder bequem sein noch allen gefallen. Doch wo Menschen bedroht, Einsatzkräf