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Störung an Bahnübergang in Domat/Ems löst Diskussion über Bahnsicherheit aus

Aktualisiert: 24. Juli

Domat/Ems, 3. Juli 2026 – Eine Störung an einem Bahnübergang in Domat/Ems hat Ende Juni für Aufsehen gesorgt. Am Bahnübergang Caguils blieben die Barrieren geöffnet, obwohl mehrere Züge der Rhätischen Bahn (RhB) die Strecke befuhren. Dank der Sicherheitsvorschriften näherten sich die Lokführer dem Übergang mit stark reduzierter Geschwindigkeit und gaben Warnsignale ab. Verletzt wurde niemand.


Nach Angaben der RhB wurde die technische Störung sofort erkannt. Das Sicherheitssystem der Bahn reagierte wie vorgesehen: Die Züge durften den Bahnübergang nur noch langsam passieren und mussten sich vergewissern, dass die Strecke frei war. Anschliessend wurde die Störung behoben und der Bahnübergang wieder regulär in Betrieb genommen.


Der Vorfall löste dennoch eine Diskussion über die Sicherheit an Bahnübergängen aus. In einem Kommentar betonte die Journalistin Karin Kluser, dass moderne Technik zwar einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leiste, jedoch niemals die Aufmerksamkeit und Verantwortung der Menschen ersetzen könne. Sowohl das Bahnpersonal als auch Verkehrsteilnehmende müssten jederzeit aufmerksam bleiben, da technische Systeme trotz hoher Zuverlässigkeit versagen könnten.


Die RhB weist darauf hin, dass ihre Sicherungsanlagen laufend überwacht und regelmässig gewartet werden. Kommt es dennoch zu einer Störung, greifen mehrstufige Sicherheitsmechanismen, um Risiken für Reisende und den Strassenverkehr möglichst auszuschliessen. Der Vorfall in Domat/Ems zeigt, dass das Zusammenspiel von moderner Technik und umsichtigem Verhalten entscheidend für die Sicherheit im Bahnverkehr bleibt.



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