Doppeldampf, zwei Vereine ein Zug - ein seltenes Spektakel
- Marco Marti

- vor 6 Tagen
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Zentralschweiz. Am 17. Mai 2026 führten der Verein Dampflok Depot Full zusammen mit dem Verein Mikado 1244 eine seltene Sonderfahrt durch. Die beiden Vereine reisten mit den beiden Dampfloks 241-A-65 und 141 R 1244 inklusive eigenem Zugsteil an. Für den Verein Dampflok Depot Full startete die Reise in Full und führte über Koblenz, Bad Zurzach, Bülach, Zürich Altstetten und Baden nach Brugg, wo sie auf den Verein Mikado 1244 trafen.
Gemeinsame Fahrt nach Solothurn
Von Brugg führte die Reise als gemeinsamer Zug mit den beiden Dampfloks und den jeweiligen Wagen über Olten und Burgdorf nach Solothurn. In Solothurn wurde Wasser gefasst. Danach fuhr der Zug rückwärts nach Lüsslingen. Ursprünglich sollte der Zug bis Arch verkehren, dies wurde jedoch aus bestimmten Gründen gekürzt.
Anschliessend wurden zwei Scheineinfahrten durchgeführt und Kohle gefasst. Danach fuhr der Zug über Solothurn, Oensingen und Olten nach Brugg, wo sich die Zugteile wieder trennten und die Reise für den Verein Mikado 1244 bereits zu Ende war.
Der Verein Dampflok Depot Full reiste von Brugg aus über Baden, Zürich Altstetten, Bülach, Bad Zurzach und Koblenz zurück nach Full, wo auch ihre Reise zu Ende ging.
Unterwegs auf Fototour
Wir waren mit dem Auto unterwegs und konnten einige gute Aufnahmen machen. Unser erster Standort befand sich zwischen Roggwil und Langenthal, genauer gesagt in der Nähe der ASM-Haltestelle Kaltenherberg.
Danach fuhren wir nach Biberist, an die Stelle, an der sich die Gleise der BLS und der RBS mittels einer Brücke kreuzen. Die BLS führt dort unten durch, die RBS oben darüber.
Anschliessend waren wir für einige Fotos am Bahnhof Solothurn. Dort trafen wir auch auf diverse andere Bahnfans. Auch Teile der SAHT, wie Mike, Sven und weitere Personen, waren anzutreffen.
Scheineinfahrten in Lüsslingen
Danach fuhren wir nach Lüsslingen zum Bahnübergang über die Kantonsstrasse. Mike, Sven und die anderen waren ebenfalls dort, sie waren jedoch mit dem Bus angereist.
Nachdem der Zug durchgefahren war, fuhren wir kurz an den Bahnhof Lüsslingen, um die Scheineinfahrten und das Kohlefassen aufzunehmen. Danach kehrten wir wieder zum Bahnübergang an der Kantonsstrasse in Lüsslingen zurück.
Stau statt Oensingen
Anschliessend war unser Ziel, nach Oensingen zu gelangen. Dies gelang uns jedoch nicht, da sich auf der A1 ein Stau mit einer Verzögerung von rund einer Stunde gebildet hatte. Auch auf der Hauptstrasse zwischen Solothurn und Oensingen staute sich der Verkehr bereits mit einer Verzögerung von rund 20 Minuten. Somit entschieden wir uns, weiterzufahren.
Glücklicher Abschluss in Rupperswil
In Rupperswil fuhren wir gerade auf den Bahnhofplatz, als der Zug bereits ankam. Somit gelang uns dieses Motiv nicht wirklich wie geplant.
Aber der Rest klappte problemlos und alles in allem war der Tag super.

























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