Mit den SAHT nach Arosa: Gemeinsam unterwegs zum zweijährigen Bestehen
Zum zweiten Geburtstag den Swiss Alpine Historic Trainspotters führte der diesjährige Vereinsausflug nach Arosa. Am Samstag, 31. Oktober 2026, standen eine gemeinsame Bahnreise, ein gemütliches Mittagessen und der Austausch unter Eisenbahnfreunden auf dem Programm. Auch eine unerwartet geschlossene Restauranttür konnte dem geselligen Beisammensein keinen Abbruch tun.
Seit ihrer Gründung am 1. November 2024 verbinden die Swiss Alpine Historic Trainspotters, kurz SAHT, die Freude an der Eisenbahn mit gemeinsamen Unternehmungen. Rund um den Gründungstag zusammenzukommen, gehört dabei inzwischen zur jungen Vereinsgeschichte. Solche Anlässe bieten Gelegenheit, das gemeinsame Hobby zu pflegen und sich auch ausserhalb einzelner Fotoausflüge Zeit füreinander zu nehmen.
Zum ersten Jubiläum hatte sich die Gruppe am 1. November 2025 im Restaurant RIO Churrasco in Stansstad getroffen. In diesem Jahr führte der Weg ins Bündnerland: Arosa war das Ziel des Ausflugs zum zweijährigen Bestehen. Gefeiert wurde bereits am Samstag, 31. Oktober 2026, und damit einen Tag vor dem eigentlichen Gründungsdatum.
Aus verschiedenen Richtungen gemeinsam nach Arosa
Die Anreise war so geplant, dass die Teilnehmenden unterwegs nach und nach zur Gruppe stossen konnten. Für die aus Richtung Luzern Anreisenden sah der Fahrplan eine Abfahrt um 08.35 Uhr und die Ankunft in Zürich HB um 09.25 Uhr vor. Von dort sollte es um 09.36 Uhr weiter nach Chur gehen, mit einer vorgesehenen Ankunft um 10.52 Uhr.
Chur bildete den nächsten Treffpunkt. Hier kamen weitere Teilnehmende hinzu, bevor die gemeinsame Weiterfahrt nach Arosa auf dem Programm stand. Vorgesehen waren die Abfahrt um 11.08 Uhr und die Ankunft am Ziel um 12.02 Uhr. Auch wir von der Marcos Freizeit Zeitung waren beim Ausflug dabei. Unsere Anreise führte uns von Davos her zur Gruppe.
Die gemeinsame Zugfahrt war ein passender Bestandteil des Jubiläumsanlasses. Wenn sich Eisenbahnbegeisterte zu einem Ausflug treffen, gehört bereits der Weg zum Ziel zum Erlebnis. Zugleich bot die Anreise Raum für das Zusammensein, bevor in Arosa der gemütliche Teil des Tages begann.
Diese Bilder zeigen zum einen die Gruppe, einen Bus in Arosa sowie den Ausblick vom Bahnhofplatz aus.
Geschlossene Türen beim Güterschuppen
In Arosa angekommen, gab es zunächst eine Enttäuschung: Das vorgesehene Restaurant Güterschuppen war geschlossen. Das Team befand sich in den Ferien, weshalb die erhoffte Einkehr dort nicht möglich war.
Damit musste die Gruppe ihre Mittagspläne kurzfristig ändern. Statt im Güterschuppen fand das gemeinsame Essen schliesslich in der Bäckerei Steiner statt. Diese erwies sich als passende Alternative, denn ihr Angebot ging über das hinaus, was man üblicherweise mit einer Bäckerei verbindet.
Neben den klassischen Bäckereiprodukten waren auch Mittagessen und weitere Speisen erhältlich. Das sorgte für eine erfreuliche Überraschung: Die Auswahl bot der Gruppe die Möglichkeit, gemeinsam einzukehren und sich zu verpflegen. Auch geschmacklich überzeugte das Essen. Aus der zunächst ungeplanten Ersatzlösung wurde so ein gelungener Teil des Ausflugs.
Diverse Gebäude in Arosa.
Zeit für Essen und Beisammensein
Für den Aufenthalt in Arosa waren gut zwei Stunden für Getränke, auf Wunsch eine Mahlzeit und vor allem für das gesellige Zusammensein vorgesehen. Nach der Anreise blieb damit genügend Raum, gemeinsam am Tisch zu sitzen und den Vereinsanlass in Ruhe zu geniessen.
Gerade diese Zeit miteinander macht einen solchen Ausflug wertvoll. Zwar bildet die Begeisterung für die Eisenbahn den gemeinsamen Ausgangspunkt, doch ein Jubiläum bietet auch Gelegenheit, die Gemeinschaft dahinter zu pflegen. Beim Essen und im persönlichen Austausch wird aus einem gemeinsamen Reiseziel ein gemeinsames Erlebnis.
Der Besuch in der Bäckerei Steiner fügte sich gut in diesen Gedanken ein. Trotz der notwendigen Planänderung konnte die Gruppe zusammenbleiben und den Mittag wie vorgesehen miteinander verbringen. Die anfängliche Enttäuschung über das geschlossene Restaurant rückte dadurch in den Hintergrund.
Die Gruppe im Zug.
Besprechung vor dem Bahnhof
Nach dem Essen folgte vor dem Bahnhof Arosa noch eine vereinsinterne Besprechung. Die Gruppe versammelte sich, um einige Traktanden zu behandeln und anstehende Themen miteinander zu besprechen.
Damit erhielt der Jubiläumsausflug neben seinem geselligen auch einen organisatorischen Teil. Wenn die Mitglieder bereits zusammen unterwegs sind, bietet sich die Gelegenheit, Vereinsangelegenheiten direkt anzusprechen. Welche einzelnen Punkte behandelt wurden, bleibt hier offen; die Besprechung gehörte jedoch ebenso zum Tagesablauf wie das gemeinsame Essen und die Bahnreise.
Der Bahnhof wurde damit nochmals zum Treffpunkt, bevor es anschliessend gemeinsam zurück nach Chur ging.
Zum Abschluss noch Zeit fürs Spotten
Die Rückfahrt von Arosa nach Chur war für ungefähr 15 Uhr vorgesehen. Nach dem gemeinsamen Aufenthalt teilten sich die weiteren Wege der Teilnehmenden allmählich auf.
Ein grosser Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, in Chur noch etwas Zeit dem Trainspotting zu widmen. Damit fand auch das Hobby, das die SAHT verbindet, zum Abschluss des Tages nochmals seinen Platz. Nach Bahnreise, Mittagessen und Besprechung konnten die verbliebenen Teilnehmenden den Ausflug mit weiteren Beobachtungen und dem Fotografieren von Zügen ausklingen lassen.
Für die spätere Heimreise war im ursprünglichen Programm ein Zeitfenster zwischen etwa 17.30 und 18 Uhr vorgesehen. So blieb nach der Rückkehr aus Arosa noch Raum für einen Aufenthalt in Chur.
Wir von der Marcos Freizeit Zeitung verabschiedeten uns hingegen bereits nach der gemeinsamen Rückfahrt. Aus privaten zeitlichen Gründen verzichteten wir auf das anschliessende Spotten und reisten wieder nach Davos zurück.
Diverse Gespottete Fahrzeuge - RhB Ge 4/4 III sowie RhB Ge 4/4 II inklusive Werbeloks, RhB ABe 8/12 Allegra (Ahnenzug), WRS Br 193 Vectron und weitere Wagen und Rangierloks.
Ein Jubiläum mit gemeinsamem Erlebnis
Der Ausflug nach Arosa führte die junge Tradition der SAHT fort, rund um den Gründungstag etwas miteinander zu unternehmen. Nach dem Jubiläumsessen in Stansstad im Vorjahr stand diesmal ein gemeinsamer Tagesausflug mit der Bahn im Mittelpunkt.
Dabei verlief zwar nicht alles wie ursprünglich vorgesehen, doch für das geschlossene Restaurant fand sich eine schmackhafte Alternative. Die gemeinsame Einkehr, die Besprechung vor dem Bahnhof und die Rückfahrt nach Chur bildeten zusammen einen abwechslungsreichen Anlass zum zweijährigen Bestehen.
In Erinnerung bleibt damit ein Tag, an dem das gemeinsame Unterwegssein ebenso wichtig war wie das Reiseziel. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil des Vereinslebens der SAHT: die Freude an der Eisenbahn miteinander zu teilen und sich Zeit für gemeinsame Erlebnisse zu nehmen.
Ausblicke aus dem Zug entlang der Arosabahn. Blick unteranderem in der Stadt Chur sowie auf das Langwieserviadukt.



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