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Basler Verkehrs-Betriebe planen neue Fahrgastansagen

Aktualisiert: 24. Juli

Basel, 23. Juni 2026 – Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) prüfen die Einführung eines neuen Systems für Fahrgastansagen in Trams und Bussen. Ziel ist es, die bisherigen unterschiedlichen Ansagen durch eine einheitliche und moderne Sprachlösung zu ersetzen. Dafür hat das Unternehmen eine Marktabklärung zu sogenannten Text-zu-Sprache-Systemen gestartet.


Nach Angaben der BVB soll die neue Fahrgastinformation klar, kundenfreundlich und leicht wiedererkennbar sein. Im Idealfall sprechen die automatischen Ansagen Hochdeutsch mit einem leichten baseldeutschen Akzent. Dabei kommen sowohl vollständig künstlich erzeugte Stimmen als auch Mischformen aus menschlichen Sprachaufnahmen und computergenerierten Elementen infrage.


Derzeit werden bei den BVB verschiedene Ansagesysteme verwendet. Neben den seit vielen Jahren bekannten aufgezeichneten Durchsagen von Sprecherin Prisca Hänggi gibt es auch Live-Durchsagen aus der Leitstelle sowie bereits eingesetzte KI-generierte Stimmen. Dadurch entsteht laut den Verkehrsbetrieben ein uneinheitliches Klangbild. Mit der geplanten Vereinheitlichung sollen die Informationen für die Fahrgäste verständlicher und konsistenter werden.


Ob und wann das neue Ansagesystem eingeführt wird, ist noch offen. Zunächst wollen die Basler Verkehrs-Betriebe die verfügbaren technischen Lösungen vergleichen und deren Qualität beurteilen. Erst danach wird über die Umsetzung entschieden. Ziel bleibt eine moderne Fahrgastinformation, die den öffentlichen Verkehr in Basel weiter verbessert.



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